Autor: Armin Malojer

  • Alpenüberquerungen

    Mehrtägige Wandertouren über den Alpen-Hauptkamm, Ausgangspunkte sind das Kleine Walsertal, der Hochtannberg oder das Montafon.

    Die Übernachtung erfolgt auf Hütten und zum Teil in Hotels, Etappenpläne und Termine unter Menüpunkt „Wann“.

  • Diedamskopf-Kleinwalsertal-Hochtannberg 2011

    Zweitägige Tour mit Kazi Sherpa vom Diedamskopf ins Kleine Walsertal und wieder zurück zum Hochtannberg.

    Am ersten Tag wanderten wir vom Diedamskopf über das Kreuzle und den Gerachsattel auf den Ifen (unterbrochen von einer zünftigen Brotzeit auf der Ifersguntenalpe). Dann runter zur Auenhütte, mit einem zünftigen Platzregen zum Schluss.

    Mein Cousin Rüdiger holte uns persönlich ab und zauberte am Abend im Alpengasthof Hörnlepaß ein köstliches Menü für die Gruppe. Nach einer ruhigen Nacht und einem Kurzbesuch im Wäldele bei Moni und ihren Eseln starteten wir am nächsten Tag wieder von der Auenhütte, überquerten das atemberaubende Gottesackerplateau und fuhren dann mit dem Walserbus bis nach Baad.

    Von da an führte uns die letzte Etappe über den Hochalppass zum Hochtannberg, wo Hobby-Taxlerin Tres uns dankenswerterweise abholte und nach Schoppernau zurückbrachte.

    Auch diese Tour werde ich 2012 wieder machen, Kazi wird natürlich dabeisein. Der genaue Termin wird demnächst fixiert!

  • Zweitätige Lamatour am Bödele

    Zweitägige Rundtour am Bödele mit Dolomitos, Tabaluga und Lupino sowie großen und kleinen Lama-Freunden. Von Samstag Mittag bis Sonntag Nachmittag waren die flauschigen Kameliden aus Südamerika unsere feinfühligen Begleiter. Die ursprüngliche Route über die Obersehrenalpe ins Gütle wurde wegen akuter Gewittergefahr verkürzt, was dem Erlebnis keinen Abbruch tat. Mit vegetarischen Spaghetti, Wasserfassen und gemütlichem Lagerfeuer war alles dabei, was zu so einer Tour dazugehört.

    Weitere Termine im September/Oktober, eine Tour steigt in Schröcken mit Übernachtung auf der Alpe Oberhorn – genaue Infos folgen.

  • LexLupo-Alpenüberquerung 2011

    Mit 11 Frauchen bzw. Herrchen und ihren 10 Hunden, 3 Guides und den 2 „Guide-Hunden“ Phoenix und Fenja in 6 Tagen vom Hochtannberg bis nach Samnaun. LexLupo macht’s möglich. Über die Stuttgarter Hütte, das Erlijoch, die Leutkircher Hütte bis zur Putzenalpe, weiter übers Rendl zur Darmstädter Hütte. Die Doppelseescharte war aufgrund des überraschend noch nicht vollzogenen Wegbaus eine echte Herausforderung und nur dank eines hilfreichen Schneefeldes zu überwinden. Nach dem Abstieg Übernachtung im 4-Stern-Superior Ischgler Hof, Auffahrt auf die Idalp und weiter übers Zeblasjoch bis nach Samnaun. Ein wenig Duty-Free-Shopping, und zurück nach Au in die Alpenrose. Das Wetter brachte von allem etwas – Start in Schnee und Nebel, ein strahlender Sonnentag, ein „Mixed“-Tag bis auf 2800 Meter, und nochmal Nebel und eine letzte Regenstunde zum Abschluss.

    Wer beim nächsten Mal dabei sein will: 2012 geht es in der letzten Juliwoche wieder auf der „Klassiker-Route“ vom Hochtannberg über die Memminger Hütte, Vent und den Similaun bis nach Vernagt.

    cu next year …

  • Übers Gschröf zur Göppinger Hütte

    Es dauert ein wenig, aber die Tour von Bad Rothenbrunnen übers Gadner und Diesner Gschröf, vorbei an Wangspitze, Matona-Kopf, Bettlerspitze, den Klesenza-Hörnern, Gadner-Köpfen, Misthaufen, Hirschenspitze, Schwarzer Wand und dem Östlichen Johanneskopf ist ein Highlight im Ländle. Den Weg muss man sich oben selber suchen, Geröll- und Schneefelder queren, am Ende wartet noch die recht steile Brüderscharte zwischen dem Westlichen Johanneskopf und dem Bratschenkopf. Auf der Göppinger Hütte belohnte uns ein traumhafter Sonnenuntergang – am nächsten Tag ging es weiter über den Butzensattel nach Lech.

    Eine sowohl konditionell als auch gehtechnisch recht anspruchsvolle Tour – aber die Bilder sprechen für sich.

    Also: Schweinehund überwinden, Termin ausmachen, Wetter checken – und wir ziehen das durch. Cu, Armin.

  • Gormley-Besuch am Widderstein

    Gormley-Visite am Fuß, Krähen-Unterhaltung am Gipfel des Widdersteins

    Tolle Tour mit Top-Rundumsicht, Eisenmännern und frechen Krähen – aber Achtung: Katastrophale Steinschlaggefahr in der großen Rinne, dazu schlechte Wegmarkierungen. Wenn viel los ist, ist ein Helm durchaus angebracht. Ober noch besser, gar nicht raufgehen, und auf einen besseren Tag warten.

  • Gormley-Touren

    Geführte Wanderungen zu den 100 Eisernen Männern im Horizon Field

    Die Möglichkeiten, ins „Horizon Field“ einzutauchen, sind breit gestreut: Vom Spaziergang am Diedamskopf, wo zwei Gormley-Skulpturen in unmittelbarer Nähe des Gipfelrestaurants auf Besucher warten, über den einsamen Eisenmann auf der Kanisfluh, der nur von den dort ansässigen Steinböcken regelmäßig begutachtet wird, bis zu den Gruppen von ehernen Figuren unter dem Widderstein oder im Lecher Skigebiet, wo die meisten der 100 Statuen aufgestellt wurden. Suchen Sie sich ein Ziel ganz nach ihrem Gusto aus, vom zehnminütigen Spaziergang bis zur ganztägigen Wanderung ist alles möglich. 

    Rufen Sie mich an – wir finden im persönlichen Gespräch die beste Möglichkeit für ihre Visite im Horizon Field. Lassen Sie sich inspirieren von den Eisernen Männern im Gebirge, ein kleiner Exkurs über den Künstler und seine Ausstellungen ist inbegriffen.

     

    “In der Vergangenheit hat sich die Kultur stets
    als von der Natur abgegrenzt definiert.
    Dieses Projekt und alles, was damit zu tun hat,
    stellt die Frage, ob wir unser Wesen
    innerhalb der Natur finden können.“
    Antony Gormley


    Das „Horizon Field“, eine Zusammenarbeit des Kunsthaus Bregenz mit dem englischen Künstler Antony Gormley, zieht die Wanderer zwischen Arlberg und Bregenzerwald in seinen Bann. Tauchen Sie ein in dieses faszinierende „Feld“ im Herzen der Vorarlberger Bergwelt.

    Das Kunsthaus Bregenz hat nach fünfjähriger Vorbereitungszeit im Sommer 2010 mit dem britischen Künstler Antony Gormley in den Bergen Vorarlbergs ein einzigartiges Projekt realisiert, das noch bis April 2012 zu sehen sein wird. „Horizon Field“ besteht aus 100 lebensgroßen Abgüssen eines menschlichen Körpers aus massivem Gusseisen, verteilt über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern in den Gemeinden Lech, Warth, Schröcken, Klösterle, Dalaas, Mittelberg, Mellau und Schoppernau. Das Werk bildet eine horizontale Linie auf 2039 Metern über dem Meerespiegel – die einzelnen Skulpturen stehen in unregelmäßigen Abständen (von wenigen Metern bis zu 60 Kilometern), sie schauen in alle Richtungen, sind aber einander niemals zugewandt. Der Künstler betont, „dass die Höhe von 2039 Metern für die Platzierung keine spezifische metaphorische oder inhaltliche Bedeutung hat. Vielmehr handelt es sich um eine gut zugängliche Höhe, die zugleich dem Alltag enthoben ist.“

    Das „Horizon Field“ ist für Gormley die Landschafts-Version von „Event Horizon“, wo 31 dieser Körperformen im Zentrum von New York auf den Dächern der Hochhäuser von Manhattan für viel Aufsehen gesorgt haben. Für den Künstler bauen die Figuren ein Feld auf, mit dem jeder Besucher auf seine Weise agiert und reagiert. Wind und Wetter, Regen und Schnee sowie große Temperaturunterschiede haben genauso wie menschliche und tierische Einflüsse schon ihre Spuren an den Skulpturen hinterlassen. “Die Idee von Horizon Field ist, dass man Teil der Funktionsweise des Feldes wird. Sie sind das Andere im Bild, Sie sind das Subjekt des Feldes, Sie sind der sich bewegende Inhalt“, stellt Gormley den Besuchern ganz besondere Erlebnisse in Aussicht.

    Die 100 eisernen Männer bieten eine perfekte Möglichkeit, Kunst und Wandern in der faszinierenden Bergwelt vom Arlberg bis zum Bregenzerwald zu verbinden. Betreten sie mit mir dieses „Feld“, nehmen sie Kontakt auf, in welcher Form auch immer. Die Kunst dieses Kunstwerks besteht nicht zuletzt darin, dass sich niemand der Wirkung des Felds entziehen kann. Zum einen interagiert fast jeder Wanderer freiwillig auf irgendeine Art und Weise mit den eisernen Männer, meist in Form von Erinnerungsfotos. Die stählernen Abbilder des Künstlers werden umarmt, erklettert, man setzt Kinder drauf, lehnt sich dagegen, macht mit den Fingern „Eselsohren“ fürs Foto – und wird so zu einem Teil des Horizon Field. Auch allerlei Accessoires wurden den Figuren schon appliziert: Das reicht von Mützen über T-Shirts, einen Bikini bis zu einem Salz-Leckstein, der wiederum die sich daran gütlich tuenden Kühe in das Feld des Kunstwerks eintauchen ließ.


    “Für mich gibt es keinen vorbestimmten Inhalt.
    Wir werden sehen, wie die Menschen reagieren,
    wie das Kunstwerk mit Schnee, Sonne und Wind,
    wie es auf die Veränderungen von Licht und Temperatur reagiert.”

    Antony Gormley

     

  • Val Grande Schneeschuhtour

    Val Grande Schneeschuhtour

    Der wilde Nationalpark am Lago Maggiore ist Sommer wie Winter ein besonderes Erlebnis. Wir waren im Frühjahr von Miazzina nach Pian Cavallone unterwegs, Übernachtung im Bivacco Curgej

    Brennholz war organisierbar (nochmal danke, kleine Gränfors), der Zug des Kamins mit ein wenig Tüfteln auch

    Natur pur, unvergessliche Aussichten – sogar die Cara hat es richtig genossen.

  • Winterbiwak Portlahorn

    Eine herrliche Nacht mit zauberhaftem Sonnenaufgang am Portlahorn
    Die wasserdichten Exped-Daunenschlafsäcke machen’s möglich
    Auch wenn von Anja meist nur die Nase und ein Auge zu sehen war

  • LexLupo-Alpenüberquerung 2010

    Pflichtprogramm im Juli seit 2008: die lexlupo-Alpenüberquerung

    Die zwei „Hundeflüsterer“ Christoph und Erwin veranstalten diese einzigartige Unternehmung. 12 Hunde wandern mit Herrchen und Frauchen in einer Woche von Au bis nach Vernagt im Schnalstal. Höchster Punkt ist der Similaun mit 3019 Metern.

    Es ist mir immer eine Ehre, als „Navigator“ und „Jolly Joker“ dabeisein zu dürfen

    2011 ist Premiere der neuen Route über St. Anton nach Samnaun!