Mann sollte nie so viel zu tun haben,
dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
Georg Christoph Lichtenberg

Mann sollte nie so viel zu tun haben,
dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
Georg Christoph Lichtenberg

Was von außen her der Zufall bringt, ist nur vorübergehend.
Das Vorübergehende soll man nicht abweisen,
und nicht festhalten, wenn es geht.
Dschuang Dsi (Das Wahre Buch vom südlichen Blütenland)

Ryokan

„Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und die Morgendämmerung vor dem Rest der Welt sieht.“
Oscar Wilde
Zwei Tage vor unserer Sonnwendfeier eine supertrockene und entspannte Nacht am Lagerfeuer unter einem herrlichem Mond. Allein, aber doch nicht alleine.
Im Hintergrund der zweite Mast des neuen Hochseilgartens, der nächste Woche fertig – und am 5. Juli feierlich mit Bürgermeisterin und einer coolen Show eröffnet werden wird.





Anselm Grün
Ein wenig verspätet, dafür umso schöner: Impressionen unserer Herbsttour vom Oktober 2012 im Val Grande. Drei Tage lang blauer Himmel, ein Indian Summer in allen Farben, eine perfekte Führung durch meinen Kollegen Tim mit abenteuerlichen Wegen und zauberhaften Hütten, dazu haben wir genau vier Menschen getroffen – zwei davon waren Park-Ranger. So soll es sein. Im Juli steigt der nächste Termin …
Im August 2011 wanderten wir zusammen mit meinem nepalesischen Freund Kazi Sherpa in dreieinhalb Tagen vom Ebnit bis nach Lech. Eine anspruchsvolle Tour mit Gehzeiten zwischen vier und sieben Stunden – der Lohn der Anstrengung war absolutes Traumwetter ab dem zweiten Tag und unglaubliche Ausblicke in die Vorarlberger Bergwelt. Die Wiederholung steigt im August 2012, Kazi Sherpa wird wieder dabei sein.
Am Donnerstag nachmittag starteten wir vom Ebnit – bei Nebel und etwas feuchten Verhältnissen. Wobei das am Binnelgrat nicht von Nachteil ist, wenn man eher ängstlich unterwegs ist – man sieht dann nämlich nicht wirklich runter. Oben trafen wir einen kapitalen Steinbock mit seinem trächtigen Weibchen, im Freschenhaus wartete eine Riesen-Überraschung auf Kazi: Ein Bekannter von ihm aus Nepal arbeitete dort als Küchenhelfer, das Abendessen war auch vom Feinsten.
Am zweiten Tag ging es nach einem herrlichen Sonnenaufgang weiter zur Gäviser Höhe. Nach einer gemütlichen Einkehr auf der Türtschalpe – die Tierparade wäre ein Traum für jeden Familienausflug mit Kindern – erreichten wir Fontanella, von wo wir mit dem Taxi zum Gasthaus Rothenbrunnen weiterfuhren.
Tag drei stand im Zeichen des steilen Aufstiegs auf das Muttawang-Joch, der mit einzigartigen Ausblicken auf die Rote Wand, Misthaufen, Bettlerkopf, Zitterklapfen, Braunarlspitze und Co. belohnt wurde. Auf der Hochebene bauten wir unter Anleitung von Kazi zwei original Sherpa-Steinmännchen, ehe wir den malerischen Sonnenuntergang auf der Göppinger Hütte genießen konnten.
Am Sonntag stand nach der morgendlichen Begrüßung durch die Steinböcke der gemütliche Weg unter der Braunarlspitze vorbei über den Butzensattel nach Oberlech auf dem Programm, wobei wir das letzte Stück den Luxus des Sessellifts in Anspruch nahmen. Am Ende gab es ein perfektes Abendessen im Fünf-Stern-Superior-Hotel Aurelio, ehe wir mit dem Taxi wieder zum Ausgangspunkt der Tour in Dornbirn zurückkehrten.
Der Termin 2012 ist noch nicht ganz fix, es wird auf jeden Fall wieder im August stattfinden.
Cu there …

























































