Kategorie: Die Bilder

  • Touren im Kleinwalsertal 2012

    Im Sommer 2012 waren wir zweimal fünf Tage lang im Kleinwalsertal unterwegs.

    Von unserer „Homebase“ am Hörnlepass unternahmen wir täglich Touren in der herrlichen Bergwelt. Die Panoramatour von der Kanzelwald zum Söllereck ist zwar nicht wirklich einsam, bei dem einmaligen Panorama – der Blick reicht vom Lechquellengebirge über den Bregenzerwald und die Allgäuer bis zu den Lechtaler Alpen – muss man aber ein paar Mitwanderer verkraften können. Genau das Gegenteil ist das Derratal, der Pflichttermin Gottesackerplateau lässt sich sowieso nicht umgehen. Dazu haben wir leichte Eingehtouren bzw. Spaziergänge zum Hörnlepass, auf die Osterbergalpe oder ins Mahdtal gemacht, die anspruchsvollen Touren am Hörnlepaß muss man noch ein wenig bearbeiten, damit sie gut begehbar werden.

    Ein Highlight war jeweils Christines Kräuterführung im hauseigenen Garten, inklusive Besichtigung der Hexenküche, nächstes Jahr möchte ich mit ihr zusammen auch eine richtige Kräuterwanderung anbieten. Rüdigers Küche am Hörnlepaß muss man nicht mehr kommentieren, einmal durften wir sogar die Dessert-Show mit dem flüssigen Stickstoff – Kazi hat wieder hervorragend assistiert – miterleben und anschließend die Früchte der Aktion genießen. Ein zünftiges Lagerfeuer hinter dem Haus gehört auch dazu, wer will, kann bei der Gelegenheit auch gleich den „Hausbrand“ vom Hörnlepass probieren. Nichts für schwache Nerven, da ziehe ich persönlich einen medizinisch hochwertigen Enzian vor. 

    Das Konzept mit den Tagestouren möchten wir 2013 noch ausweiten, da sich der Hörnlepass als eine perfekte Basis für die Touren erwiesen hat. Voraussichtliche Termine von August bis Mitte September, die Dauer der Aufenthalte ist zwischen drei und fünf Tagen wählbar. Die einzelnen Tourentage sind auch für Gelegenheitswanderer gut zu bewältigen, man kann die Strecken je nach Anforderungen bzw. Möglichkeiten der Teilnehmer entsprechend modifizieren, inklusive diverser Faulenzer-Abkürzungen. Aber vorsicht: Gelaufen wird immer, und Wandern heißt, im Freien sein.

    Genaue Termine folgen – cu 2013 am „Hörele“.

     

  • Von Dornbirn bis nach Lech 2012 – wieder mit Kazi Sherpa

    Im August 2012 waren wir wieder mit Kazi Sherpa in dreieinhalb Tagen vom Ebnit bis nach Lech unterwegs. Eine anspruchsvolle Tour mit Gehzeiten zwischen vier und sieben Stunden – das Wetter war diesmal von Beginn an top und belohnte uns mit fantastischen Ausblicken in die Vorarlberger Bergwelt. Die Wiederholung für August 2013 ist schon fix.

    Die Route führte wie immer vom Ebnit (wobei wir dank der Umleitung ein wenig Güterweg sparen konnten) über den Binnelgrat zum Freschenhaus, wo auch heuer Kazis nepalesischer Freund Ang Pasang im Einsatz ist. Martin und Zita haben die altehrwürdige Alpenvereinshütte auf Vordermann gebracht: Eine neue Terrasse mit herrlichem Ausblick vom Rätikon bis zum Bodensee, nagelneue, heiße Duschen, eine top Küche mit perfektem Service – bis hin zum Frühstück mit Alpbutter, Milch, Frischkäse und Joghurt, das täglich von der Saluveralpe raufkommt. So etwas wird in manchem Fünfsternehotel nicht geboten.

    Am zweiten Tag ging es in stetigem Auf und Ab weiter zur Gäviser Höhe, nach dem Portlajoch und einem Drink auf der Unterdamülser Alpe landeten wir wieder auf der Türtschalpe. Sehr gemütlich, fantastischer Ziegenkäse, dazu ein Milchkaffee – einfach nur fein. Weiter ging es nach Fontanella, von wo wir mit dem Taxi zum Gasthaus Rothenbrunnen weiterfuhren. Am Abend stand noch ein kurzer Spaziergang zur Eisenquelle an, um im Halbdunkel die müden Füße und diverse Wehwechen zu behandeln.

    Tag drei war die Königsetappe mit dem steilen Aufstieg auf das Muttawang-Joch. Einzigartige Ausblicke auf die Rote Wand, Misthaufen, Bettlerkopf, Zitterklapfen, Braunarlspitze und Co., dazu gab es auf der Diesnerbergalpe ein Schnäpschen von Norbert. Außerdem durften wir die neuesten Kräuter-Kreationen in punkto Sonnenschutz und genereller Entzündungshemmer ausprobieren, habe inzwischen schon je eine Flasche zum Geburtstag bekommen. Riecht gut, sieht gut aus – und ich gehe mal davon aus, dass es auch hilft. Nach dem Jägersteig errichteten wir mit dem besten Steinmannbauer von hier bis zum Everest, Kazi Sherpa, wieder ein paar Männchen (die vom letzten Jahr hatten im Schnee ein wenig gelitten, waren aber noch da – auch Anja hat diesmal ein ganz kleines gebaut), ehe wir auf der Göppinger Hütte den Sonnenuntergang genossen. Stefan und Veronika empfingen uns wie immer mit einer Runde Enzian – den es auf dieser Hütte ja noch gar nicht soooo lange gibt. Dafür läuft die neugebaute Material-Seilbahn inzwischen wie eine Eins. Damit von der Suppe bis zum Nachtisch alles perfekt auf den Tisch kommt. Und natürlich auch die Nutella zum Frühstück …

    In der Nacht auf Donnerstag erreichte uns eine kleine Kaltfront, darum fiel auch die morgendliche Steinbockschau flach. Wir wählten als Abstieg die kurze Variante nach Zug bis zum Älpele, von wo wir mit dem Wanderbus nach Lech weiterfuhren. Die Überängstlichen starteten am Morgen noch in Regenmontur (sogar der Kazi hatte keine Nerven), wobei es in kürzester Zeit aufriss – nach einem Kurzbesuch auf dem Lecher Markt beendeten wir die Tour wieder standesgemäß im Fünf-Stern-Superior-Hotel Aurelio. Nicht wirklich billig, aber sehr gemütlich, und lecka! Zwei ganze und zwei halbe Tage waren wir zu Fuß unterwegs, mit dem Taxi ging es in 1 Stunde 10 Minuten wieder zum Ausgangspunkt der Tour in Dornbirn zurück.

    Der Termin 2013 wird wieder im August sein, wahrscheinlich um den 15. (Feiertag).

    Cu there …

  • Diedamskopf-Kleinwalsertal-Hochtannberg 2012

    Dreitägige Tour mit Kazi Sherpa vom Diedamskopf ins Kleine Walsertal und wieder zurück zum Hochtannberg. Wiederholung der Tour vom Vorjahr, diesmal leicht verändert mit Übernachtung auf der Kürenalpe unterhalb des Gottesackerplateaus.

    Am ersten Tag wanderten wir vom Diedamskopf über das Kreuzle und den Gerachsattel auf den Ifen, wieder mit Brotzeit inklusive Bananenmilch auf der Ifersguntenalpe. Dann rauf auf den Ifen – der Eugen-Köhlerweg ist ein wenig sanierungsbedürftig, beim Stahlseil sind ein paar Bolts ausgebrochen (sollte aber bald gerichtet werden) – diesmal sogar mit Gipfelsieg und großer Foto-Session. Ab- und Aufstieg zum Bergadler, Querung über das Gottesackerplateau, natürlich mit Steinmannbau durch den inoffiziellen Asienmeister Kazi Sherpa, danach von der verwunschenen Alpe Abstieg bis zur Kürenalpe.

    Dort wurden wir schon von Rüdigers Catering-Service empfangen, mit Gulasch, Knödeln und Salat, dazu gab’s ein paar Gläschen köstlichsten Trollingers. Trotz anfänglich leicht kritischer Stimmen hatten die drei Flaschen keine lange Halbwertszeit. Geschlafen wurde überall, vom Bett über den Boden (die superkomfortablen Exped-Schlafmatten machen es möglich), der Terrasse bis zum Hogan-Ultralight-Zelt.

    Am Tag zwei ging es in wetterbedingt-verkürzter Version auf dem alten Jägersteig über die Grafenkürenalpe ins Mahdtal, mit einem Abstecher zur Mahdtalalpe inklusive Höllloch – echt gruselig, mit „Lebensgefahr-Schild“ und so. Tag eins hatte mit Regen begonnen und dann toll aufgemacht, Tag zwei wartete noch ein Weilchen mit dem Aufmachen – nämlich bis zu unserer Ankunft am Hörnlepass. Dann das gewohnt gute Abendessen bei Rüdiger, dazu eine improvisierte Weinprobe. In vino veritas, wie auch immer, dazu der original Hausbrand zum Abschluss.

    Tag  drei ging es mit dem Bus nach Baad, von da über den Hochalppass zum Hochtannberg, wieder mit einem flotten Mix von Regen, Sonnenschein, leichten Graupelschauern am Pass und danach wieder Sonne. Die Trollinger-Tour 2012 hatte es nicht nur wettermäßig in sich, vor allem die ersten Etappe zieht sich ein wenig. Nützt nichts, auf dem Gottesackerplateau gibt es eben keine Unterkunft mehr, seit die Alpe da oben wegen eines schlecht bedienten Bettlers verflucht wurde!

    Eines ist ziemlich sicher – 2013 sind wir auf der selben oder einer leicht geänderten Route wieder unterwegs. Termin folgt!

  • Schneeschuhtour Gormley Lech 2012

    Schneeschuhtour von Oberlech zur Gormley-Figur über der Kriegeralpe.

    Nach einer Woche Topwetter drehte es leider gerade zu unserer Tour – aber es ist, wie es ist.

    Jochen, Gisa und Freunde nahmen es genauso, und hatten Spaß.

    Im Oberlecher Hotel Ilga wurde dann bei einem feinen Abendessen noch ausgiebig über Sinn und Unsinn sowie die Idee des Fortbestehens der Horizon Field diskutiert. Wobei wir uns einig waren – warum nicht? Mich stören höchstens ein paar der Eisenmänner, die in den Skigebieten an nicht wirklich praktischen Positionen stehen, aber man kann nicht alles haben.

    Schauen wir mal, ob ab Herbst 2012 – so lange soll der Abbau ja wegen Vogelbrutzeiten dauern – noch Gormley-Touren möglich sind.

    Eines ist sicher: Egal, ob Sommer oder Winter, das Horizon Field hat einen ganz besonderen Reiz, dem sich niemand entziehen kann. Und sei es nur, dass man noch schnell ein Foto mit dem Eisenmann knipsen muss. Wär schade drum …

  • Schneeschuhtour Damüls März 2012

    Überlingische Medizinertour Richtung Portlahorn.

    Aufgrund warmer Verhältnisse und nassem Schnee auf Sicherheitslinie – und mit früherem Umkehrpunkt.

    Die Sonne schaffte es eh noch nicht übers Portlahorn, aber es war gut so.

  • Diedamskopf-Kleinwalsertal-Hochtannberg 2011

    Zweitägige Tour mit Kazi Sherpa vom Diedamskopf ins Kleine Walsertal und wieder zurück zum Hochtannberg.

    Am ersten Tag wanderten wir vom Diedamskopf über das Kreuzle und den Gerachsattel auf den Ifen (unterbrochen von einer zünftigen Brotzeit auf der Ifersguntenalpe). Dann runter zur Auenhütte, mit einem zünftigen Platzregen zum Schluss.

    Mein Cousin Rüdiger holte uns persönlich ab und zauberte am Abend im Alpengasthof Hörnlepaß ein köstliches Menü für die Gruppe. Nach einer ruhigen Nacht und einem Kurzbesuch im Wäldele bei Moni und ihren Eseln starteten wir am nächsten Tag wieder von der Auenhütte, überquerten das atemberaubende Gottesackerplateau und fuhren dann mit dem Walserbus bis nach Baad.

    Von da an führte uns die letzte Etappe über den Hochalppass zum Hochtannberg, wo Hobby-Taxlerin Tres uns dankenswerterweise abholte und nach Schoppernau zurückbrachte.

    Auch diese Tour werde ich 2012 wieder machen, Kazi wird natürlich dabeisein. Der genaue Termin wird demnächst fixiert!

  • Zweitätige Lamatour am Bödele

    Zweitägige Rundtour am Bödele mit Dolomitos, Tabaluga und Lupino sowie großen und kleinen Lama-Freunden. Von Samstag Mittag bis Sonntag Nachmittag waren die flauschigen Kameliden aus Südamerika unsere feinfühligen Begleiter. Die ursprüngliche Route über die Obersehrenalpe ins Gütle wurde wegen akuter Gewittergefahr verkürzt, was dem Erlebnis keinen Abbruch tat. Mit vegetarischen Spaghetti, Wasserfassen und gemütlichem Lagerfeuer war alles dabei, was zu so einer Tour dazugehört.

    Weitere Termine im September/Oktober, eine Tour steigt in Schröcken mit Übernachtung auf der Alpe Oberhorn – genaue Infos folgen.

  • Übers Gschröf zur Göppinger Hütte

    Es dauert ein wenig, aber die Tour von Bad Rothenbrunnen übers Gadner und Diesner Gschröf, vorbei an Wangspitze, Matona-Kopf, Bettlerspitze, den Klesenza-Hörnern, Gadner-Köpfen, Misthaufen, Hirschenspitze, Schwarzer Wand und dem Östlichen Johanneskopf ist ein Highlight im Ländle. Den Weg muss man sich oben selber suchen, Geröll- und Schneefelder queren, am Ende wartet noch die recht steile Brüderscharte zwischen dem Westlichen Johanneskopf und dem Bratschenkopf. Auf der Göppinger Hütte belohnte uns ein traumhafter Sonnenuntergang – am nächsten Tag ging es weiter über den Butzensattel nach Lech.

    Eine sowohl konditionell als auch gehtechnisch recht anspruchsvolle Tour – aber die Bilder sprechen für sich.

    Also: Schweinehund überwinden, Termin ausmachen, Wetter checken – und wir ziehen das durch. Cu, Armin.

  • LexLupo-Alpenüberquerung 2011

    Mit 11 Frauchen bzw. Herrchen und ihren 10 Hunden, 3 Guides und den 2 „Guide-Hunden“ Phoenix und Fenja in 6 Tagen vom Hochtannberg bis nach Samnaun. LexLupo macht’s möglich. Über die Stuttgarter Hütte, das Erlijoch, die Leutkircher Hütte bis zur Putzenalpe, weiter übers Rendl zur Darmstädter Hütte. Die Doppelseescharte war aufgrund des überraschend noch nicht vollzogenen Wegbaus eine echte Herausforderung und nur dank eines hilfreichen Schneefeldes zu überwinden. Nach dem Abstieg Übernachtung im 4-Stern-Superior Ischgler Hof, Auffahrt auf die Idalp und weiter übers Zeblasjoch bis nach Samnaun. Ein wenig Duty-Free-Shopping, und zurück nach Au in die Alpenrose. Das Wetter brachte von allem etwas – Start in Schnee und Nebel, ein strahlender Sonnentag, ein „Mixed“-Tag bis auf 2800 Meter, und nochmal Nebel und eine letzte Regenstunde zum Abschluss.

    Wer beim nächsten Mal dabei sein will: 2012 geht es in der letzten Juliwoche wieder auf der „Klassiker-Route“ vom Hochtannberg über die Memminger Hütte, Vent und den Similaun bis nach Vernagt.

    cu next year …

  • Gormley-Besuch am Widderstein

    Gormley-Visite am Fuß, Krähen-Unterhaltung am Gipfel des Widdersteins

    Tolle Tour mit Top-Rundumsicht, Eisenmännern und frechen Krähen – aber Achtung: Katastrophale Steinschlaggefahr in der großen Rinne, dazu schlechte Wegmarkierungen. Wenn viel los ist, ist ein Helm durchaus angebracht. Ober noch besser, gar nicht raufgehen, und auf einen besseren Tag warten.