Mehrtägige Wandertouren über den Alpen-Hauptkamm, Ausgangspunkte sind das Kleine Walsertal, der Hochtannberg oder das Montafon.
Die Übernachtung erfolgt auf Hütten und zum Teil in Hotels, Etappenpläne und Termine unter Menüpunkt „Wann“.
Kategorie: Sommer
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Walserwege
Auf den Spuren der Walser – 300 Kilometer Wanderwege vom Kleinen Walsertal bis nach Zermatt!
Tourenbeispiele:
Tour 1: In fünf Tagen von Sonntag im Großen Walsertal über Marul nach Bludenz, das Brandnertal, den Lünersee, den Öfapass zur Lindauer Hütte, das Drusentor, die Garschinahütte bis nach Partnun (CH).
Tour 2: In sechs Tagen von Riezlern im Kleinwalsertal über den Hochtannberg, die Göppinger Hütte, den Formarinsee, Kristberg, Heilbronner Hütte, Kopps-und Silvretta-Staussee, die Silvretta-Hütte bis nach Klosters (CH).
Tour 3: In fünf Tagen von Splügen über Vals, Vrin, den Pass Diesrut, die Greina nach Motterascio, Aquacalda und weiter über den Ritomsee nach Airolo.
Tour 4: Die Königs-Etappe: In acht Tagen von Brig über den Simplonpass nach Gspons, den Saaser Höhenweg nach Saas Almagell, über den Moro-Pass nach Macugnaga, weiter nach Alagna, Gressoney-St. Jean, St. Jaques und den Theodulpass nach Zermatt.
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Gormley-Touren
Geführte Wanderungen zu den 100 Eisernen Männern im Horizon Field
Die Möglichkeiten, ins „Horizon Field“ einzutauchen, sind breit gestreut: Vom Spaziergang am Diedamskopf, wo zwei Gormley-Skulpturen in unmittelbarer Nähe des Gipfelrestaurants auf Besucher warten, über den einsamen Eisenmann auf der Kanisfluh, der nur von den dort ansässigen Steinböcken regelmäßig begutachtet wird, bis zu den Gruppen von ehernen Figuren unter dem Widderstein oder im Lecher Skigebiet, wo die meisten der 100 Statuen aufgestellt wurden. Suchen Sie sich ein Ziel ganz nach ihrem Gusto aus, vom zehnminütigen Spaziergang bis zur ganztägigen Wanderung ist alles möglich.
Rufen Sie mich an – wir finden im persönlichen Gespräch die beste Möglichkeit für ihre Visite im Horizon Field. Lassen Sie sich inspirieren von den Eisernen Männern im Gebirge, ein kleiner Exkurs über den Künstler und seine Ausstellungen ist inbegriffen.
“In der Vergangenheit hat sich die Kultur stets
als von der Natur abgegrenzt definiert.
Dieses Projekt und alles, was damit zu tun hat,
stellt die Frage, ob wir unser Wesen
innerhalb der Natur finden können.“ Antony Gormley
Das „Horizon Field“, eine Zusammenarbeit des Kunsthaus Bregenz mit dem englischen Künstler Antony Gormley, zieht die Wanderer zwischen Arlberg und Bregenzerwald in seinen Bann. Tauchen Sie ein in dieses faszinierende „Feld“ im Herzen der Vorarlberger Bergwelt.
Das Kunsthaus Bregenz hat nach fünfjähriger Vorbereitungszeit im Sommer 2010 mit dem britischen Künstler Antony Gormley in den Bergen Vorarlbergs ein einzigartiges Projekt realisiert, das noch bis April 2012 zu sehen sein wird. „Horizon Field“ besteht aus 100 lebensgroßen Abgüssen eines menschlichen Körpers aus massivem Gusseisen, verteilt über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern in den Gemeinden Lech, Warth, Schröcken, Klösterle, Dalaas, Mittelberg, Mellau und Schoppernau. Das Werk bildet eine horizontale Linie auf 2039 Metern über dem Meerespiegel – die einzelnen Skulpturen stehen in unregelmäßigen Abständen (von wenigen Metern bis zu 60 Kilometern), sie schauen in alle Richtungen, sind aber einander niemals zugewandt. Der Künstler betont, „dass die Höhe von 2039 Metern für die Platzierung keine spezifische metaphorische oder inhaltliche Bedeutung hat. Vielmehr handelt es sich um eine gut zugängliche Höhe, die zugleich dem Alltag enthoben ist.“
Das „Horizon Field“ ist für Gormley die Landschafts-Version von „Event Horizon“, wo 31 dieser Körperformen im Zentrum von New York auf den Dächern der Hochhäuser von Manhattan für viel Aufsehen gesorgt haben. Für den Künstler bauen die Figuren ein Feld auf, mit dem jeder Besucher auf seine Weise agiert und reagiert. Wind und Wetter, Regen und Schnee sowie große Temperaturunterschiede haben genauso wie menschliche und tierische Einflüsse schon ihre Spuren an den Skulpturen hinterlassen. “Die Idee von Horizon Field ist, dass man Teil der Funktionsweise des Feldes wird. Sie sind das Andere im Bild, Sie sind das Subjekt des Feldes, Sie sind der sich bewegende Inhalt“, stellt Gormley den Besuchern ganz besondere Erlebnisse in Aussicht.
Die 100 eisernen Männer bieten eine perfekte Möglichkeit, Kunst und Wandern in der faszinierenden Bergwelt vom Arlberg bis zum Bregenzerwald zu verbinden. Betreten sie mit mir dieses „Feld“, nehmen sie Kontakt auf, in welcher Form auch immer. Die Kunst dieses Kunstwerks besteht nicht zuletzt darin, dass sich niemand der Wirkung des Felds entziehen kann. Zum einen interagiert fast jeder Wanderer freiwillig auf irgendeine Art und Weise mit den eisernen Männer, meist in Form von Erinnerungsfotos. Die stählernen Abbilder des Künstlers werden umarmt, erklettert, man setzt Kinder drauf, lehnt sich dagegen, macht mit den Fingern „Eselsohren“ fürs Foto – und wird so zu einem Teil des Horizon Field. Auch allerlei Accessoires wurden den Figuren schon appliziert: Das reicht von Mützen über T-Shirts, einen Bikini bis zu einem Salz-Leckstein, der wiederum die sich daran gütlich tuenden Kühe in das Feld des Kunstwerks eintauchen ließ.
“Für mich gibt es keinen vorbestimmten Inhalt.
Wir werden sehen, wie die Menschen reagieren,
wie das Kunstwerk mit Schnee, Sonne und Wind,
wie es auf die Veränderungen von Licht und Temperatur reagiert.”Antony Gormley
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Val Grande
Zwei- oder mehrtägige Touren im italienischen Nationalpark am Lago Maggiore – direkt an der Grenze zur Schweiz. Eine der letzten wilden Landschaften der Alpen. 1967 wurde das Gebiet ums Felsmassiv Pedum zum Totalreservat erklärt, 1992 der Nationalpark gegründet. Im Val Grande warten keine überfüllten Berghütten mit heißer Dusche, sondern Natur pur in kleinen Biwakhütten und unter freiem Himmel. Das Tessin eignet sich auch perfekt als Ausweichziel, wenn das Wetter in unseren Breitengraden überhaupt nicht passt. Wir logieren vor und nach den Touren meist in einem urigen, kleinen Steinhäuschen in Brissago mit Blick auf den See.
Ein Bilder-Link von 2012 – von meinem Lieblingsfotografen Matthias Weissengruber:
https://www.facebook.com/matthias.weissengruber/media_set?set=a.10201005456472981.1073741834.1064153062&type=1 -
Ein- oder mehrtägige Wanderungen in Vorarlberg
Man muss nicht weit fahren, um atemberaubende Landschaften und Natur pur zu erleben – wir Vorarlberger wohnen mitten drin. Ein- oder mehrtägige Wanderungen im Ländle bieten die einfachste – und vor allem umweltfreundlichste – Urlaubsmöglichkeit schlechthin.
Einige interessante Ziele unter 5 Stunden Gehzeit:
Kellaspitze im großen Walsertal
Hoher Freschen vom Ebnit
Schesaplana vom Lünersee
Fangekarspitze von Lech
Rund ums Omeshorn in Lech
Steinernes Meer in Lech
Hirschberg von Bizau
Karhorn von Warth1-Tages-Ziele:
Höhenwanderung auf dem Firstkamm vom Freschen bis zur Hangspitze
Fürstensteig-Drei Schwestern
Schesaplana vom Lünersee aus
Walserkamm mit Tälispitze
Biberacher Hütte von Schröcken übers Fürggele2-Tages-Ziele:
Tour vom Diedamskopf ins Kleine Walsertal. Übernachtung im Alpengasthof Hörnlepaß, zurück von Baad über den Hochalppaß auf den Hochtannberg.
Tour am Bödele. Übernachtung auf der Firsthütte, am zweiten Tag über den First zurück ins Gütle (mit Kirchle, Alp- und Rappenlochschlucht – wenn wieder offen).
Diverse zweitägige Unternehmungen im Rätikon, beliebig kombinierbar -
Zelt- oder Biwakübernachtungen
Wirklich „im Freien“ ist man nur, wenn man nicht in der gemütlichen Hütte übernachtet.
Unterm Sternenzelt oder im fahlen Mondlicht spürt man die Natur.
Wenn man es gar nicht ohne Dach über dem Kopf aushält, oder bei Schlechtwetter, ist das Zelt natürlich die perfekte Alternative.



















































































